[Der lyrische Mittwoch, Folge 19] Wortlieb Martin – Des Herbstes Füllhorn

Der Herbst, der herb ist, lässt die Misteln sprießen,
Blätterteppiche ausrollen und Drachen steigen

Liebe Leserinnen und Leser,

einen Tausendsassa der Sprache, einen Jongleur der Künste und einen Poeten des Wortes darf ich Ihnen heute vorstellen. Wortlieb Martin, Schweizer und Deutscher Staatsangehöriger, ist Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Kabarettist, freier Wortakrobat, sowie bildender Künstler zwischen den Disziplinen. Er studierte Etymologie, war einige Zeit am Theater tätig und arbeitete in den Bereichen Interview und Journalismus. Auf diversen Internetauftritten wie wortlieb.ch und wortlieb.wordpress.com veröffentlicht er eigene Gedanken und Worte. Für ihn bedeutet Poesie Ausdruck ohne Grenzen, sie reicht über die Sprache hinaus, zeigt sich im (Neu)Schaffen, in der „Poetizität“, die jedem Kunstentstehen immer beigegeben ist (und nicht nur dem wortreichen).

Mitten im Sommer schon an den Herbst denken, das ist ganz und gar nicht so, wie schon den Glasboden eines kühlen Getränks unter brütender Sonne zu fürchten. Wo das eine das bedauerliche Ende verkündet, bedeutet das andere lediglich Wandel, erweiternde Transformation. Denn wo „Goldregen“ fällt hinein in „Wälderrauschen“, und wo Göttinnen über die warmen Früchte ihre Hände legen, da wird das Ende zu „Ernte und Lese“. Dankend in Empfang nehmen, süß kauen und unbedacht nach noch einem Schmaus mehr vom Baum langen. Irgendwo zwischen Idyll, Schlaraffenland, Romantik und Hedonismus verortet „Des Herbstes Füllhorn“ – uns; im Jetzt. Denn die greifenden Hände hängen an unseren sommerbraunen Armen, und vor vergessenen Maschinen möchten wir ewig diesen feierlichen Tropfen heimlich zwischen unseren Lippen und unserer Zunge beküssen –

Des Herbstes Füllhorn

Der Herbst ist herb, farben und voller nebelbeladenem
Wälderrauschen mitten im nackten Septemberwind
legt sich doch in Angesicht des Ursprungs Größe
ein in Demut verfallener Zauber im Herbste nieder.
Goldregen fällt unter Bäume voller Bunt zu Boden,
das Ballett des Blätterwehens betanzt in Schwaden
belaubtes Land, zum Pflücken hingegebenes Pfand
in sternbedeckter Mondesnacht – der Herbst entfacht
eben erst in seiner tollen Fülle seine volle Pracht.
Der Herbst, der herb ist, lässt die Misteln sprießen,
Blätterteppiche ausrollen und Drachen steigen,
Gaben jagen mit dem Horn der Amaltheia bestückt
mit dem Bogen der Artemis und einer Hippe bewaffnet,
von rankenden Reben des Dionysos’ umgeben, verführt
im Geleit von Fruchtbarkeit und Segen in Gestalt
Pomonas Allegorien schicken uns zur Jagd,
um zu ernten, was eben im Herbst erst gelesen,
was spät im November nur gepflückt werden kann.
Ernten, was gesät wurde, bis des Herbstes Füllhorn stramm
gefüllt mit Früchtchen dieser Erde, Felder und Wälder
labenden Gaben aus güldener Natur, opulent
geschmückt mit Licht, geborgen mit der Dämmerung,
behütet von Glück und Reichtum begleitend umsorgt
von breiten Paletten des Dankes schön umhüllt
im Laubgewand der Jahreszeiten umherwirbelt
und mit vollen Kellen aus vollen Kelchen schöpft,
trotz und eben gerade wegen dieser klaren Barheit
ist des Herbstes Füllhorn prass und prall gefüllt
mit Beute, Ernte und Lese; satt mit Früchten
seiner Saaten üppiger Ernte reicher Taten
zum Naschen und Nähren, zum Haben und Sein.

Wortlieb Martin

Wortlieb Martin

Textbasis: Es ist mir eine Ehre, dieses kunstvolle Poem aus Deiner Feder und dich als Federführenden heute begrüßen zu dürfen, Martin. –
Wortlieb: (unterbricht) Ich habe zu danken, Sebastian, für die einleitenden Komplimente und freue mich, dass Du mich zum lyrischen Mittwoch eingeladen hast.

Textbasis: Recht vielen Dank. Auf Deiner Webseite wortlieb.ch unterscheidest Du zwischen Literarischer, Darstellender und Bildender Poesie. Was betont diese Einteilung besonders?
Wortlieb: Es geht darum, aufzuzeigen, dass die Poesie eben gerade grenzüberschreitend und Grenzen sprengend ist. Sie ist allgegenwärtig, weil sie – meines Erachtens – über allem steht. „Die Poesie“ ist ein Überbegriff, der über dem Überbegriff „die Kunst“ steht. Unter diesen Begriffen sind die Grenzen fließend. Manchmal sind sie gar unwichtig oder sogar ganz und gar nicht existent. Als Dramatiker schreibe ich literarische Stücke, mache damit schließlich auch Theater, nehme Einfluss auf die darstellende Kunst. Als Poet halte ich Lesungen, womit auch hier die literarische mit der darstellenden Poesie verbunden wird. Da ich mich dieser „großen“ Poesie verschrieben habe, umfasst dies nicht nur das Schreiben, sondern eben auch das Inszenieren. Sei dies auf oder durch die Bühne, mittels einer Raum-Installation, mit einer Photographie oder in einer Skulptur. Gelebte Poesie in den Alltag zu bringen, sie zu leben und in die Wirklichkeit zu tragen, ist wichtiger als Poetik, essentieller als pures Handwerk. Zum Beispiel bin ich ein schlechter Maler, was mich aber nicht daran hindert, meine Gedichte mit Farbe ergänzend auf Leinwände zu interpretieren. Die Poetizität lässt eben auch die Art Brut zu ganz großer Kunst erblühen. Meine offizielle Berufsbezeichnung lautet „Poet“, nicht weil ich Gedichte schreibe, sondern weil ich ein poetisches Leben führe, die Poesie in allem zu finden versuche, um sie in irgendeiner Form darzustellen.

Textbasis: Du schreibst, dass Lesungen zu Deinem „Lieblingsgebiet“ gehören, andererseits deuten Deine philosophischen Reflexionen darauf, dass Du nicht allein der Praxis verhaftet bist. Wie geht das Hand in Hand – und kann das gut gehen?
Wortlieb:  Ja, ich denke gern, sinniere oft, sinne tiefschürfend nach und grüble schwer. Aber nicht nur. Ich sehe die Trinität von „Idee – Sprache – Tat“ (von mir liebevoll „IST“ genannt) als eine zwingende, verantwortungsbewusste Kausalität an. Zum Beispiel im Sinne von: Erst erkennen, dann schreiben, danach handeln. Philosophie ist – wie die Poesie – erst dann begriffen, wenn sie auch gelebt wird. Das Philosophieren in geselliger Runde irgendwo in Bohemien ist ein synergetischer Ausgleich und das Streben nach Erkenntnis über die Sinne des Lebens haucht viele Inspirationen ein. Das Zusammenspiel von Denken und Dichten ist ein holistischer Prozess. Ein Poem ist am Ende eine Aktion auf viele Reflexionen.

Textbasis: Jede Kunst wirkt. Welchen Einfluss auf diese Wirkung hat die Beschäftigung mit der Etymologie, das Abtasten der Sprachgeschichte?
Wortlieb: Mein Interesse an der Archäologie der Sprache rührt daher, dass ich gerne weiß, was ich sage. Ich packe gerne ein Wort an der Wurzel und nehme ebenfalls gerne etwas oder jemanden beim Wort. In Wahr und Tat ist es etwas Wunderbares für mich, den Ursprung eines Wortes zu ergründen, ihm auf die Schliche zu kommen, sein Geheimnis zu lüften, ihm auf der Spur zu sein, seine Herkunft, Heimat zu (be)suchen und mit Empathie das Wesen(tliche) eines Wortes zu erfassen. Es ist kultur-, zeit‑ und sprachgeschichtlich spannend. In meinen Kolumnen, Essays und Glossen spiele ich oftmals mit der Deutung und Bedeutung von Redensarten, dem Wortsinn der Sprichwörter, den Wendungen der Rede und mit geflügelten Floskeln. Unsere Alltagssprache ist voll davon. Hingegen ist es mir bei einem lyrischen Poem wichtig, es mit satten und gewichtigen, puren Wörtern zu schmücken, die ihre Ursprünglichkeit behalten, bild‑ und standhaft, somit wahrhaft authentisch und – im wahrsten Sinne des Wortes bis in die Wurzel – fanatisch sind.

Textbasis: Daraus folgt dann auch gleich meine nächste Frage an dich als Experte in diesem Bereich: Wo verortest Du die Onomatopoesie, die Kunst mit Sprache hinter den Wörtern zu malen? Wie beeinflusst der Klang – wenn er doch so wirkstark ist, dass man ihn vereinzeln und hervorheben kann – auch jedes Wort (gerade im Vers) mit erstarrter Bedeutung?
Wortlieb: Ich zitiere mich hier selbst, in alter Heinz-Erhardt-Manier:

Die Onomatopoesie verkörpert tatsächlich die Wurzeln der Sprache selbst, beeinflusst unseren Sprachgebrauch dadurch sehr. Die ersten gesprochenen Worte waren wohl onomatopoetischer Natur und setzten den Grundstein einer verbalen Kommunikationsform. Witzigerweise ist der Weg der Menschheit über die Onomatopoesie hin zu der Sprache derselbe Weg des Menschen an sich, denn wir alle erlernten als Kleinkinder die Sprache mittels der Lautmalerei; von „Hoppe, hoppe Reiter“ über Bauernhof-Tierlaute bis hin zum „Heia“- oder „Pipi“-machen begleitet uns die Onomatopoesie durch unsere Anfänge auf dem Gebiet der Sprache. Die stimmliche Nachahmung eines Geräusches ist im Grunde somit eine Parodie, die von Aufmerksamkeit, Reflektion, Kultur‑ und Lernfähigkeit zeugt; keine lächerlich machende, – oder eben nachäffende – Parodie. Onomatopoesie ist wie Theater; sie ist Kulisse mit einem Wort. Ein einzelnes onomatopoetisches Wort erzeugt ein bewegtes und oftmals auch bewegendes Bild, so dass die Assoziation jedem eine Vorstellung gibt, die sich selbst inszeniert. Zum Beispiel beim Wort „klatschen!“. Die Onomatopoesie trägt die Poesie zurecht in ihrem Namen, denn viele lautmalerische Begriffe sind in unseren Sprachgebrauch eingeflossen und jeder davon birgt die Poesie in sich: Wenn der Regen „plätschert“, die Winde „rauschen“, die Kinder in die „Pfützen hüpfen“ und die Vögel „zwitschern“, der Eine „schlürft“ und der Andere „schmatzt“, wenn Tränen „kullern“ und Zungen „lallen“ ist auch ein landschaftliches Bild gemalt. Ich liebe das. Mehr als Verse.

Textbasis: Merci für diese Ausführungen! Es ist ein schönes Gefühl, zu spüren, dass sich „die Poesie“ in den Wörtern eingelagert hat, die wir ganz alltäglich benutzen. Lass uns aber ein Stückchen weggehen von der Theorie, hin zu einer persönlichen Frage, die deswegen auch gleich mit einem so richtig abschreckenden Wort angerollt kommt: Zeitmanagement. Wie bewältigst Du all die vielen Aufopferungen, die Du der Kunst widmest – in nur 24 Stunden? Planst oder improvisierst Du Deinen Tag, ist Schreiben eventuell auch manchmal nur schnöde Arbeit?
Wortlieb: Spontan würde ich sagen, dass ich mich eher vom Tag planen lasse als umgekehrt. Auch, weil ich im Besitz einer äußerst seltenen, chronischen Krankheit bin, lässt sich mein Tag nicht fix durchplanen. Ich arbeite dann, wenn ich kann. Leute, die mit mir zusammenspielen, wissen das und sind flexibel, um zu improvisieren und verständnisvoll genug, um mir jederzeit eine Auszeit zu gönnen. Kunst zu erzwingen, ist nicht möglich. Dafür koste ich dann wieder jeden Moment des Schreibens eifrig und genussköstlich aus. Die sturen Termine wie Redaktionsschlüsse oder eben Lesungen und Aufführungen oder Ausstellungsdaten sind meine Eckpfeiler, sie geben meinem Alltag eine Struktur und treiben mich voran, damit ich immer in Bewegung bleibe. Außerdem abendfeiere ich gerne und da der Feierabend mit einer vorhergehenden Arbeit verbunden ist, mag ich meine Arbeit als Wortkünstler als Ganzes. Schließlich gehört die Pause auch zu der Kunst.

(Kunstpause)

Also ja, das Schreiben ist Arbeit, aber nein, keine schnöde.

Textbasis: Im Kontext all dieser Fragen und Antworten interessiert mich noch Eines besonders. Welche Rolle spielt in der Kunst die Vergänglichkeit? – und damit meine ich nicht die Vergänglichkeit alles Seins, sondern die Vergänglichkeit der konkreten Informationsträger, seien sie greifbar oder lediglich elektronisch.
Wortlieb: Eine grosse Frage, die ich gerne zusammenfassend beantworten will: Ironischerweise ist die Vergänglichkeit alles, was wir besitzen. Deshalb stehe ich der Frage, ob es sich nun lohnt, zwischen der Vergänglichkeit des Seins, jener der Kunst oder der Medien zu unterscheiden, skeptisch gegenüber. Ich sehe die neuen, virtuellen-schnellen und auch rasant-vergänglichen Medien als eine moderne Art der One-Minute-Sculptures an, eben als eine Skulptur für eine Minute. Kunst für den einen Moment zu erschaffen, ist – und wird dank der digitalen Welt nur noch mehr – eine Kunstform, welche die Vergänglichkeit umso drastischer begreiflich, begrifflich und begreifbar macht und umso monumentaler im Augenblick wirkt. Weil es nie mehr so sein wird und nie mehr so war, wie jetzt im Hier und Jetzt in diesen 15 Minuten … Das digitale Zeitalter ist im Grunde genommen ein Revival der Dadaismus-Bewegung – einer digitalen Gesamtkunst-Stätte im Sinne einer Merzbühne – sowie eine Weiterführung der PopArt-Strömung. Und eine empathisch-logische Konsequenz aus dem argentinischen Theaterstil, ähnlich eines Flashmobs. Schnell vergängliche Medien stellen für Kunst und Künstler, die sich dieser Medien bedienen und demnach aktuelle Themen besprechen wollen, genau dies dar: Einen Auftritt im öffentlichen Raum; eine Art Ergänzung zur traditionellen Kunst, ein Statement als Performance, ein Zeichen an der Wand, ein schnelllebiges Aufflackern im Wind, ein Schatten im Gras. Als Ausgleich zu der dauernden Beständigkeit. Und als bibliophiler Jäger-Sammler, ehemaliger Antiquar und beständigkeitsliebender Reisender möchte ich dazu abschliessend ergänzen:
Ich habe noch nie einen Verlag angeschrieben. Nicht, dass ich kein Manuskript in der Schublade hätte, welches ich ihm anbieten könnte. Die Poesie als flüchtig und alles Poetische als vergänglich ansehend, gefällt es mir einfach, in Medien zu veröffentlichen, die sich bewegen: So bilden Zeitschriften, Zeitungen, Kolumnen, Plakate, Blogposts und Tweets eine komplexe, lebhafte Einheit meines schriftlichen Wirkungskreises … (zwinkert) Der Poesie treu, bis in den Tod!

Textbasis: Weltende; alles ist verbrannt oder brennt noch. Sollte sich der letzte Mensch die Mühe machen, irgendetwas in den Stein zu kratzen, auf dem er sitzt, den Sonnenuntergang beobachtend?
Wortlieb: Unbedingt! Damit sich der Kreis schließt und auch am Ende ein Wort war. Vielleicht keinen Katharsis-Roman, aber einen kurzen Ausspruch, damit man noch genügend Zeit hat, den (Sonnen)Untergang zu genießen … Ich schwanke zwischen dem klassischen „Kilroy was here!“ (grinst), dem augenzwinkernden „Menschenskinder!“ (grollt) und dem zynischen „Ars moriendi at its best!“ (grämelt).
Wäre ich persönlich dieser letzte Mensch, ich würde „POESIEGT!“ in St ein ritzen.

Textbasis: Mit Deiner letzten Antwort unterstreichst Du es – für diese Folge – ein letztes Mal: keine Situation entkommt Deinen Worten und Deinem Witz. Mich begeistern die vier Möglichkeiten! (Eventuell haben auch Sie noch Ideen für ähnliche Sprüche? Dann immer rein damit in die Kommentare.) Recht vielen Dank, Martin, dass Du die Zeit gefunden hast, die Fragen zu beantworten. Gerade Deine Gedanken zur Onomatopoesie, zur Lautmalerei, öffnen Augen und Ohren für die Sprache. Mögest Du mit der gelebten Poesie noch viele Menschen erfreuen, das Wort verkünden (möchte man sagen) und die Kunst mit Lebendigkeit bereichern. — Er- und angeregt vom Schriftgut aus der Hand des Interviewten, empfiehlt es sich, weiter zu surfen und folgende Links zu besuchen. Auf wortlieb.ch und wortlieb.wordpress.com finden Sie Lesefutter, das ganz eigentümlich ist: Es stillt den Appetit nie und macht Hunger auf immer mehr. Viel Spaß und bis zum nächsten Mittwoch!

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Über Sebastian Schmidt

Ich arbeite als freier Lektor (www.lektorat-textbasis.de) und mag gute Bücher. Vor meiner freiberuflichen Tätigkeit habe ich Germanistik und Philosophie studiert (M. A.) sowie als Bibliotheksangestellter gearbeitet. Neben der Zusammenarbeit mit Autoren und Verlagen liebe ich die Musik. Blogadresse: textbasis.wordpress.com Zeige alle Beiträge von Sebastian Schmidt

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